GF-Frühwarnsystem § 1 StaRUG – Krisenfrüherkennung in Excel, IDW S 16-konform, dokumentiert
§ 1 StaRUG verpflichtet jeden GmbH-Geschäftsführer seit 2021 zur laufenden Krisenfrüherkennung – bei Nichterfüllung droht persönliche Haftung nach § 43 GmbHG. Dieses Excel-Tool erfüllt die Pflicht: 6 gesetzliche Indikatoren, automatische Ampellogik und ein revisionssicherer Dokumentationsnachweis. Einmal einrichten, 25 Minuten pro Monat – fertig.
Die meisten GmbH-Geschäftsführer wissen von § 1 StaRUG – aber haben kein System, das die Pflicht nachweisbar erfüllt. Steuerberater weisen zunehmend auf das Haftungsrisiko hin. IDW S 16 (November 2025) konkretisiert erstmals, was ein ausreichendes Frühwarnsystem leisten muss. Wer das nicht nachweisen kann, steht im Ernstfall ohne Dokumentation da.
Nicht der Bauchnachweis des Geschäftsführers zählt vor Gericht – sondern was schwarz auf weiß dokumentiert ist.
ERGEBNIS / OUTPUT
Pro Monat: eine Zeile im Dokumentationsnachweis mit Datum, Ampelstatus, Kennzahlwerten und GF-Bestätigung. PDF-exportierbar, 10 Jahre aufbewahrungsfähig. Bei Betriebsprüfung oder Insolvenzanfechtung: der Nachweis, dass das Unternehmen ein laufendes Frühwarnsystem betrieben hat.
ENTSCHEIDUNG
Der Geschäftsführer sieht monatlich auf einen Blick: Ist die Krisenschwelle erreicht? Muss das Überwachungsorgan informiert werden? Welche Gegenmaßnahme ist jetzt einzuleiten? Die Entscheidung ist keine Frage der Interpretation – die Ampellogik ist gesetzlich hergeleitet und dokumentiert.
DIE 6 PFLICHT-INDIKATOREN NACH § 1 STARUG / IDW S 16
Gesamtstatus (gewichtete Ampellogik)
Die Gesamt-Ampel folgt nicht der Regel „schlechteste Farbe gewinnt", sondern aggregiert die 6 Indikatoren nach Wesentlichkeit gemäß § 1 StaRUG / IDW S 16. Die existenzrelevanten Kern-Indikatoren – Liquiditätsreserve/Bestandsdeckung, Cashflow operativ und Eigenkapital – lösen ein Gesamt-ROT aus. Die Neben-Indikatoren – Umsatz vs. Vorjahr, Jahresergebnis-Trend und EBITDA-Budget – führen für sich nur zu GELB und eskalieren erst kombiniert: Gesamt-GELB bei einem Kern-Indikator auf GELB, einem Neben-Indikator auf ROT oder mindestens zwei Neben-Indikatoren auf GELB. So führt eine isolierte ergebnis- oder umsatzseitige Abweichung nicht zu einem Fehlalarm-ROT – ROT signalisiert ein echtes Liquiditäts-, Cashflow- oder Eigenkapitalproblem.
EINGABE UND PROZESS (25 MINUTEN PRO MONAT)
LIEFERUMFANG (11 SHEETS)
- Über dieses Tool: Produkt- und Versionsinfo, rechtlicher Rahmen
- Deckblatt mit ampelfarbiger Gesamtstatus-Anzeige (grün/gelb/rot, automatisch)
- Anleitung: 4-Schritt-Workflow, ~25 Min/Monat
- Setup: Firmendaten, GF-Name, Liquiditätsgrenzen (Mindestreserve 150.000 € / kritisch 50.000 €), Überwachungsorgan
- Monatliche Ist-Eingabe: GuV (7 Positionen) + 5 Bilanzpositionen + VJ-Umsatz (Zeile 25) und Budget-EBITDA (Zeile 26) – monatsgenau
- 24-Monats-Fortbestehensprognose: annahmen-basiert, 5 Hebel, IDW S 16-konform
- 13-Wochen-Liquiditätsplanung: Kassenbestand und Reserveberechnung; 3-stufiger Wochenstatus OK/KNAPP/KRITISCH (Grenzen 150.000 € / 50.000 €)
- Ampel-Frühwarnung: 6 Pflichtindikatoren, farbige Ampellogik, Handlungshinweise; zusätzliche Zeile „13-Wochen-Liquiditätsvorschau" (schlechtester Wochenstatus aus Blatt 04)
- Risiko-Register: Score-basiert, StaRUG-Relevanz-Kennzeichnung
- Dokumentationsnachweis: monatsscharfes Logbuch – jede Zeile friert ihren eigenen Monatswert ein (Quellen: Blätter 02–06, inkl. Top-Risiko-Score = MAX aus 06); ein Eintrag pro Monat, revisionssicher, PDF-exportierbar
- Berichtsprotokoll: Nachweis der Information des Überwachungsorgans (GV, Beirat)
Alle Sheets mit realistischen Demodaten vorbelegt, direkt überschreibbar.
TECHNISCHE DETAILS
- Excel 2016+, kein VBA, keine Makros, keine Cloud-Anbindung
- Bedingte Formatierung für Ampelfarben (GRÜN/GELB/ROT) – kein Makro erforderlich
- Manuelle Dateneingabe aus jeder Buchhaltungssoftware (DATEV, Lexware, sevDesk u.a.)
- Daten verlassen das Unternehmen nicht – vollständig lokal
- Kompatibel mit LibreOffice
Rechtlicher Hinweis: Dieses Tool ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Insolvenzberatung. Insolvenzprüfung nach §§ 17–19 InsO obliegt einem Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt.
Weitere Produktbilder:
| Betriebssystem: |
MS-Windows |
| Office-Version: |
Excel 2016+, kein VBA, keine Makros, keine Cloud-Anbindung |
| Sonstige Voraussetzungen: |
Kompatibel mit LibreOffice |
| Autor: |
Christian Schütz |
|
Bitte beachten Sie: Bei Klick auf "zum Shop" werden Sie zu einem externen Zahlungsdienstleister weitergleitet. Sie können dort aus verschiedenen gängigen Zahlmethoden auswählen. Ihre Rechnung erhalten Sie nach erfolgter Zahlung von diesem per E-Mail.
Anzeige

Excel Vesting Calculator - Behalten Sie den Überblick über ihre Mitarbeiteroptionen
Mit diesem flexiblen Excel-Tool lassen sich Vesting Pläne für Gründer und Mitarbeiter anlegen und verwalten. Die Vorlage ermöglicht die detaillierte Erfassung ihrer Mitarbeiter mit ihren jeweiligen Konditionen bzgl. ihrer Optionen (ESOP) oder virtuellen Beteiligungen (VSOP).
Jetzt hier für 89,25 EUR downloaden!